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    <updated>2026-04-23T13:05:22+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Genauigkeit und Liebe</title>
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                                            Maria Sibylla Merian und die Ästhetik der Wissenschaft. Wir dürfen glauben, dass Maria Sibylla Merian (1647–1717) wirklich so ausgesehen hat wie auf diesem Porträt von 1679. Es stammt von Jacob Marell, der ein bekannter Kupferstecher und Stillleben-Maler war – und Maria Sibyll...
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                 Wir dürfen glauben, dass Maria Sibylla Merian (1647–1717) wirklich so ausgesehen hat wie auf diesem Porträt von 1679. Es stammt von Jacob Marell, der ein bekannter Kupferstecher und Stillleben-Maler war – und Maria Sibyllas Stiefvater. Bei ihm lernte sie das Handwerk, in einer Linie mit Großvater und Vater, die verlegerisch und künstlerisch tätig gewesen waren. Schon früh zeigte sich ihre Begabung. Bald war sie so versiert in der Blumenmalerei, dass sie Vorlagen für Zeichenschülerinnen anfertigte, die sie 1675 bis 1680 in ihrem dreiteiligen „Neuen&amp;nbsp;Blumenbuch“ zusammenfasste. Aus ihm stammt auch die liebevoll-genaue Zeichnung des Stieglitzes mit Mohnblume (siehe Foto links). Doch schöne Blumenbilder befriedigten nicht Interesse und Begabung dieser bemerkenswerten Frau. Ihr Leben lang begeisterte sie sich für die Welt der Insekten. Den Faltern und Schmetterlingen widmete sie einige ihrer bedeutendsten Arbeiten: Die beiden Bücher „Der Raupen wunderbare Verwandlung“ (1679) und „Metamorphosis insectorum Surinamensium“ (1705) galten als wissenschaftliche Werke von Rang. Vor allem die wagemutige Reise nach Surinam, die sie nur in Begleitung ihrer Tochter Dorothea Maria unternahm, war eine Pioniertat: Erstmalig bereitete sie die Pflanzen- und Insektenwelt Surinams wissenschaftlich auf und stellte sie in ihren ökologischen Zusammenhang. Ungewöhnlich für ihre Zeit war auch, dass Merian ökonomisch selbstständig war, mit ihren beiden Töchtern in Amsterdam eine Malwerkstatt betrieb und Teil eines vitalen wissenschaftlichen Netzwerks war. „Wenn je ein Frauenzimmer lebte, welches auf einen bleibenden Ruhm und innige Hochachtung mit Recht Anspruch machen konnte“, fasste es der Lexikograf Friedrich Karl Gottlob Hirsching 1800 zusammen, „so ist es die berühmte Maria Sibylla Merian.“ Wir hoffen, unsere große Auswahl an Merian-Artikeln – von Grußkarten über Magnete bis zu Notizbüchern – trägt dazu bei, die Erinnerung an diese große Künstlerin und Naturforscherin auch weiterhin wachzuhalten. 
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                            <updated>2026-03-24T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Mit Goethe durch das Jahr</title>
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                                            Auf seinen vielen Reisen machte Goethe häufig Station – und Dutzende von Häusern bewahren diese Erinnerung auf Plaketten und Schildern. Doch „das Goethehaus“, das ist nur ein einziges: das Haus am Frauenplan in Weimar.
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                 Auf seinen vielen Reisen machte Goethe häufig Station – und Dutzende von Häusern bewahren diese Erinnerung auf Plaketten und Schildern. Doch „das Goethehaus“, das ist nur ein einziges: das Haus am Frauenplan in Weimar. Johann Wolfgang von Goethe (1749– 1832) bezog das Haus 1782, zunächst als Mieter. Gewiss hatte er nicht erwartet, den Rest seines Lebens dort zu verbringen, als er 1775 der Einladung des Herzogs Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828) gefolgt war. Und dies fiel ihm auch nicht immer leicht, wenn man etwa an seine 1786 fluchtartig angetretene und heute weltberühmte&amp;nbsp;italienische Reise denkt. 
 Errichtet wurde das stattliche Gebäude zwischen 1707 und 1709 von dem fürstlichen Kammerkommissar und Strumpfhändler Georg Caspar Helmershausen (1654–1716). Goethe baute das Wohnhaus nach seinen Bedürfnissen um und bewahrte dort auch seine Erinnerungen an Italien – man denke nur an den monumentalen Kopf der Juno Ludovisi (das Titelbild unseres Wochenkalenders 2026 NW2118). Die 18 heute noch zugänglichen Räume folgen aufeinander in einem ausdifferenzierten Farbkonzept und dienten der Repräsentation und Geselligkeit ebenso wie dem Wohnen. Und nicht zuletzt:&amp;nbsp;dem Arbeiten. In seinem schlicht gehaltenen Arbeitszimmer entstand neben vielen anderen Werken auch die 1810 in zwei Bänden veröffentliche „Farbenlehre“. Einen Blick wert ist ebenfalls seine private Bibliothek (siehe das neue Kartenset KD266). 
 Noch ein knappes Jahr können&amp;nbsp;Sie das Haus am Frauenplan besuchen: Ab 1. November 2026 wird es wegen Restaurierungsarbeiten, an denen sich auch die Deutsche Stiftung Denkmnalschutz beteiligt, bis Ende 2029 geschlossen. 
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                            <updated>2026-01-27T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Verwandte Werte</title>
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                                            Unter den vielen Bedrohungen, denen Denkmale sich ausgesetzt sehen, ist Krieg wohl die schrecklichste: In Kooperation mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte in Marburg stellen wir Ihnen 12 akut bedrohte Denkmale in der Ukraine vor und möchten damit auch ei...
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                 Es war eine ungewöhnliche Kooperationsanfrage, die die MONUMENTE Publikationen erreichte: Ob wir uns vorstellen könnten, zusammen mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg einen Kalender über bedrohte Kunstschätze der Ukraine herauszugeben? Die Ukraine hat mit den Förderprojekten der Stiftung, also der Grundlage unserer Verlagsarbeit, natürlich nichts zu tun. Doch die Haltung, die hinter dieser Initiative der Universität Marburg steht, ist der unseren nah verwandt: das Ziel zu erhalten, was zu retten ist; zu dokumentieren und wissenschaftlich zu sichern, was bedroht ist. Die russischen Angriffe richten sich auch gegen historisch und städtebaulich bedeutende Bauwerke, selbst wenn sie unter dem Welterbeschutz der 
 UNESCO stehen. Sie alle sind Wahrzeichen, Baudenkmale mit besonders hohem identifikatorischen Wert. Sie sind den Menschen der Ukraine „WERT-voll“ – nicht anders als bei uns. An der Universität Marburg hat man sich daher bereits 2022 mit dem TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften entschieden, das ukrainische Kulturerbe zumindest digital zu sichern: 22 in der Ukraine tätige Fotografen dokumentierten rund 400 Gebäude in weit mehr als tausend Aufnahmen. Ihre Fotografien halten fest, was war und was ist; sie können auch die Grundlage für hoffentlich bald mögliche Wiederaufbauarbeiten sein. 
 Die Kalenderblätter zeigen auf der Vorderseite die unzerstörten Baudenkmale; auf der Rückseite finden sich neben kunsthistorischen Erläuterungen auch Fotos von den Beschädigungen. Einige dieser Aufnahmen werden in diesem Kalender erstmals veröffentlicht, denn aus Sicherheitsgründen bleibt das im Projekt gewonnene Bildmaterial weitgehend verschlossen, bis der Krieg vorüber ist. Schön und ernst zugleich erinnert dieser Kalender daran, warum es sich lohnt, für das gemeinsame europäische Erbe zu kämpfen. 
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                            <updated>2025-09-26T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Denkmäler, ganz lebendig</title>
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                                            Manche Denkmäler sind so lebensecht, dass man sich unwillkürlich fragt: Was machen sie eigentlich nachts? Sie treiben es ganz schön bunt, wenn man den ausdrucksstarken Illustrationen von Juliane Pieper glauben darf! Sie gibt den Figuren von Peter Ninks neuem Kinderbuch ein Ges...
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                 Die Geschichte beginnt ganz alltäglich: Sophia spaziert mit ihrem Großvater durch die Stadt, und wie alle pfiffigen Kinder stellt sie Fragen über Fragen. Als sie schließlich auf einer Parkbank neben dem Denkmal des Dichters Heinrich eine Pause machen, möchte sie wissen: „Was machen Denkmäler eigentlich nachts, wenn es dunkel ist und alle Menschen schlafen?“ Das ist eine dieser Kinderfragen, auf die selbst Opas keine Antwort wissen, und so beschließen die beiden: Finden wir’s raus! Als sie abends in den Park zurückkehren, passiert etwas Erstaunliches: Heinrich klettert von seinem Sockel und macht sich mit dem Reiterstandbild eines Kaisers auf in die Nacht. Aber wohin wollen sie nur? Nichts wie hinterher, heißt es da für das Gespann, und so werden Opa und Enkelin Zeugen einer bunt gemischten Denkmalversammlung: Generale und Adelige, Bürger und Philosophen, Künstler und Göttinnen – und nicht zuletzt der kleine Denkmaljunge Schang, der Sophia aus der Patsche hilft. Warum? Verraten sei nur so viel: Wer sich im Leben zankt, zankt sich auch als Denkmal ... 
 Peter Nink erzählt die wendungsreiche Geschichte von Menschen und Denkmälern voller Fantasie und Spannung. Er schreibt seit 20 Jahren Kindergeschichten für den Hörfunk – und so meint man das Säbelrasseln der Reiterdenkmäler, die Gesänge der Künstler und die vorwitzigen Stimmen von Schang und Sophia unmittelbar zu hören. Mit expressiven Bildern begleitet die Illustratorin Juliane Pieper die Geschichte: Nicht nur die Nacht, auch ihre Zeichnungen erwecken die Denkmäler zum Leben. Spielerisch stellt&amp;nbsp;diese Geschichte für junge Leser ab neun Jahren einige der großen Fragen des Denkmalschutzes: Woran erinnern uns Denkmale? Und was ist erinnerungswürdig? 
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                            <updated>2025-07-22T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Eine Rheinreise der besonderen Art</title>
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                                            Von Konstanz bis Köln: Wie an einer Perlenkette säumen einige der bedeutendsten Kirchenbauten Europas den Lauf des Rheins. Gehen Sie mit uns auf eine faszinierende Reise zu den großen Kathedralen des Mittelalters!
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                 Die prächtigen Kirchen und Kathedralen entlang des Rheins prägen nicht nur diese faszinierende Flusslandschaft, sondern einen ganzen Kulturraum. Sie bilden unverwechselbare Landmarken und sind Teil des europäischen Erbes. Wenn man den Rhein flussabwärts fährt, kann man einige der großartigsten Beispiele der Kirchenbaukunst bewundern – Zeugnisse historischer Macht und Herrlichkeit und Orte lebendigen Glaubens bis heute. 
 Neun der schönsten Kathedralen stellen Barbara Schock-Werner und Florian Monheim in ihrem neuen Buch vor. Und wer könnte besser geeignet sein, durch diese prachtvollen Bauwerke zu führen, als die ehemalige Dombaumeisterin des Kölner Doms und jetzige Präsidentin des Zentral-Dombau- Vereins zu Köln sowie einer der renommiertesten Architekturfotografen Deutschlands? 
 Ihre Reise beginnt in Konstanz am Bodensee, springt hinüber in die Schweiz, nach Basel, und führt weiter nach Freiburg. Noch einmal verlassen wir mit unseren Cicerones Deutschland, denn das Straßburger Münster darf in dieser Zusammen- schau nicht fehlen, und gelangen dann über Speyer, Worms, Oppenheim und Mainz bis nach Köln. Kein anderes Denkmal verzeichnet so hohe Besucherzahlen wie der Kölner Dom, aber auch wer die Hohe Domkirche gut zu kennen glaubt, wird dank der wunderbaren Fotos Neues entdecken. „Die schönsten Kathedralen am Rhein“ ist ein Kooperationsprojekt der MONUMENTE Publikationen mit dem Greven Verlag in Köln, der mit der Irene und Sigurd Greven Stiftung eng verbunden ist. Ob Sie eine Reise vorbereiten, sich vor Ort inspirieren lassen oder Erinnerungen genießen möchten: Dieser aufwendig bebilderte und kompakte Band führt kunstvoll und kenntnisreich zu Bauwerken, deren Schönheit, Größe und Geschichte uns zutiefst berühren. 
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                            <updated>2025-05-27T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nashorn Claras große Reise</title>
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                                            Was geschieht, wenn ein Nashorn und eine Maus sich kennenlernen? Eine Mäusefamilie strickt Socken – rosafarben, vier Stück, groß wie kleine Wassereimer, eine Schlossverwalterassistentin fällt fast in Ohnmacht und ein pfiffiges Mäusemädchen fabriziert einen rettenden Kurzschluss.
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                 Es war eine Sensation: 1740 kam ein junges Panzernashorn, in Indien geboren und dort von einem niederländischen Kapitän gekauft, in Rotterdam an. Auch wenn es in der höfischen Gesellschaft des Barock ein großes Interesse an exotischen Tieren und Pflanzen gab, hatte Mitte des 18. Jahrhunderts kaum jemand schon mal ein leibhaftiges Rhinozeros gesehen. 
 Viele Tiere, die aus fernen Ländern nach Europa gebracht wurden, überlebten die Reise nicht, aber das erst zweijährige Nashorn erwies sich als robust: Der Kapitän gab die Seefahrt auf und zog fortan mit dem Clara genannten Tier durch Europa: Berlin, Hamburg, Breslau, Rom, Straßburg, Paris, London und Basel gehörten zu den Stationen, auch Leipzig und Dresden, wo ein Modell für die Meißner Porzellanmanufaktur erstellt wurde. Am Hof Ludwigs XV. in Versailles fertigte Jean-Baptiste Oudry (1686–1755), Hofmaler des Monarchen, das lebensgroße Porträt der „Jungfer Clara an: mit 5 x 3,50 Metern ein wahrhaft monumentales Gemälde. Dieses wiederum erwarb 1750 Herzog Christian Ludwig II. zu Mecklenburg für das Bildprogramm der fürstlichen Menagerie. 
 1758 endete die Lebensgeschichte des bengalischen Nashorns, aber in der Kunst lebt Clara weiter – auch in dem Bilderbuch der Autorin Sylvia Völzer und der Illustratorin Ursula Kirchberg. Mit viel Fantasie und Witz greifen sie Oudrys Gemälde auf und erzählen, wie das Bild zurück nach Schloss Ludwigslust kommt, wo sich die weitverzweigte Mäusefamilie rund um die kleine Rosa noch gut an Clara und an die Zeit erinnern kann, als das Bild schon einmal im Schloss war. Zu Rosas Überraschung klettert Clara aus ihrem Rahmen – aber wenn die Menschen sie entdecken, gibt es bestimmt ein Riesengeschrei …! Eine gute Idee von Rosa und eine blitzschnelle Strick-Aktion der Mäuseverwandten später kann die schüchterne Clara sich im Schloss umschauen – und hat mit der pfiffigen Rosa zum ersten Mal eine richtige Freundin. Ein lustiges Bilderbuch für kleine Tier- und Kunstfreunde ab sechs Jahren. 
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                            <updated>2025-01-28T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein königliches Refugium</title>
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                                            Schloss Paretz - ein bescheidener Bau für ein preußisches Königspaar. Doch der Schein trügt. Hinter den Türen verbergen sich wunderbare Schätze und purer Luxus.
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 Grüß Gott Dich Tag, Du Preußen-Wiege, 
 Geburtstag und Ahnherr unsrer Siege,&amp;nbsp; 
 Und Gruß Dir, wo die Wiege stand,&amp;nbsp; 
 Geliebte Heimath, Havelland!&amp;nbsp; 
 
 
 Mit diesen Worten beendete Theodor Fontane 1872 sein Gedicht “Havelland”, welches er anstelle eines Vorwortes zum 3. Band seiner “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” verfasste. Obwohl Fontane nicht aus dem Havelland stammt, spricht aus ihm eine tiefe Verbundenheit zu dieser vom Fluss und seinen&amp;nbsp; 
 umliegenden Seen geprägten Landschaft. Ganz ähnlich erging es dem Königspaar Friedrich Wilhelm III. und Luise von Mecklenburg-Strenitz, als sie 1797 den Landsitz “Schloss Paretz” an der Havel erwarben. Das ehemalige Rittergut Paretz war für einen Monarchen und seine Frau ein eher schlichter Bau, vor allem im Vergleich zu dem nur 20 km entfernten Schloss Sanssouci bei Potsdam.&amp;nbsp; 
 
 Doch Friedrich Wilhelm und seine Luise strebten nicht nach dem Glanz der alten Monarchie, ganz im Gegenteil, sie genossen, wie später Theodor Fontane, die Ruhe, die Schloss Paretz zu bieten hatte. Der Sommersitz wurde Zeit ihres Lebens zu ihrem Refugium – besonders für die Königin.&amp;nbsp; Für die lebensfreudige und in mancherlei Hinsicht unangepasste Luise war Paretz ein Ort der Freiheit. Hier konnte sie dem steifen höfischen Zeremoniell entfliehen und die Einfachheit des Landes genießen. Die Abgeschiedenheit des Schlosses brachte ihm dem Beinamen “Schloss Still-im-Land&quot; ein.&amp;nbsp; Doch ganz ohne Luxus kam das Königspaar doch nicht aus. Sie beauftragten den Berliner Architekten David Gilly, der in den Jahren 1797/1798 die Inneneinrichtung des Schlosses fertiggestellte. Zwar zeichnete sich seine Kreation durch stilistische Einfachheit aus, die später im Biedermeier übernommen und weitergeführt wurde, doch wurden den Wohnräumen durch gemalte und gedruckte Papiertapeten ein königlicher Glanz verliehen. So kann der Besucher bis heute wunderschöne Pflanzen- und exotische Tierdarstellungen bestaunen, die zum Teil extra aus China importiert wurden. Eine besonders elegante Tapete mit stilisierte Mohnblüten, Nelken, Korn- und Glockenblumen sowie Blattranken stand Pate für unseren Seidenschal “Mohn in Paretz”.&amp;nbsp; Elegant und einzigartig – wie für eine Königin!&amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-01-05T09:00:00+01:00</updated>
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